Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Arbeits- und Berufswelt zunehmend auf den Kopf: Innovationen krempeln Gelerntes in immer kürzeren Zyklen um und Ereignisse sind kaum noch vorhersehbar. Das Tempo am Markt wird zunehmend rasanter und Kundenbeziehungen werden immer komplexer. In diesem disruptiven Klima geraten klassische, hierarchisch geprägte Organisationsformen mit strikt getrennten Abteilungen mehr und mehr an ihre Grenzen – denn sie sind schlichtweg zu starr und unflexibel, um den neuen Herausforderungen begegnen zu können.

Agilität: Buzzword oder Zauberwort?

Auf all diese neuen Herausforderungen verspricht die agile Organisation mit ihren funktionsübergreifenden, selbstorganisierten Teams eine geeignete Antwort zu sein. Entsprechend kommt inzwischen kaum eine Fachkonferenz ohne Vorträge oder Workshops zu agilen Ansätzen und Methoden wie SCRUM oder Kanban aus. Und die damit assoziierte Philosophie zieht sich wie ein roter Faden durch Fachforen und soziale Medien. Doch nach der ersten Begeisterung für die schöne, neue Arbeitswelt macht sich in den meisten Unternehmen und Organisationen eine gewisse Ernüchterung breit, wenn es darum geht, mit der Transition wirklich Ernst zu machen: Fragen wie „Können wir als Organisation überhaupt agil werden?“ oder „Welche Herausforderungen kommen in der Praxis auf uns zu?“ drängen sich fast schon zwangsläufig auf.

Wenn jemand eine Reise tut …

Wir bei BRANDAD Systems kennen diese Fragen nur allzu gut: Bereits 2010 starteten wir unsere Reise, indem wir unsere Softwareentwicklung auf SCRUM umgestellt haben. Und schnell merkten wir, dass Agilität nicht nur eine Methode ist, sondern vielmehr eine Haltung – ein „Mindset“, das uns dabei hilft, ein positives Klima für Innovation, Mut, Lust zu Weiterentwicklung und Veränderung zu schaffen. Daher haben wir uns schon 2014 entschlossen, auch die gesamte restliche Organisation in selbstorganisierte Teams umzubauen. Doch trotz der Unterstützung von externen Beratungshäusern merkten wir schnell: Grau ist alle Theorie … Wie gerne wären wir gerade zu Beginn unserer Transition in die Praxis eines Unternehmen eingetaucht, das seine hierarchischen Strukturen bereits durch cross-funktionale, selbstorganisierte Teams ausgetauscht hat! Und wie sehr hätten wir davon profitiert, aus erster Hand von den Herausforderungen zu erfahren!Genau hier setzen wir mit unseren „Mind Events: Inside Agility“ an!

Die Idee: aus unseren Erfahrungen lernen!

Mittlerweile sind wir auf unserer Reise schon ein paar Schritte weiter. Dabei haben wir schon einige Erfolge gefeiert, sind aber auch schon dem einen oder anderen Stolperstein begegnet. Und genau diese Erfahrungen möchten wir nun an solche Unternehmen weitergeben, die gerade die Koffer für ihre eigene agile Reise packen. Dabei bieten wir weit mehr als graue Theorie – vielmehr geben wir Einblicke in unsere Praxis und lassen andere an unseren Learnings, Erfahrungen und aktuellen Herausforderungen teilhaben. Und natürlich auch an unseren Fehlern – denn die Fehler, die wir schon gemacht haben, müssen andere nicht mehr machen – oder eben doch? Dazu bieten wir für jede Rolle im agilen Umfeld ein perfekt abgestimmtes „Mind Camp“: Ob Team Coach / Scrum Master, Product Owner oder Entwickler– in den mehrtägigen Seminaren vermitteln wir nicht nur das notwenige Mindset, sondern geben wertvolle Tipps und Tricks, die in praxisnahen Übungen auch gleich ausprobiert werden können. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, im „Mind Lab“ noch weiter in unsere tägliche Praxis einzutauchen und einen authentischen und ungeschönten Blick in die Arbeit einer lernenden Organisation zu erhalten – zum Beispiel, indem Teilnehmer unsere Team Coaches / Scrum Master, Product Owner oder Entwickler einen Tag lang „Huckepack“ begleiten.

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Mind Camp - Grundlagen Agilität

Mind Camp - Grundlagen Agilität

In diesem ersten Mind Camp der Reihe „Inside Agility“ legen wir die Grundlagen für alle weiteren spezialisierten Mind Camps. Gemeinsam setzen wir uns detailliert mit dem agilen Mindset auseinander und beleuchten jede einzelne der „3+3 Rollen“ in SCRUM: Team-Mitglied, Scrum Master, Product Owner, User, Kunde und Manager.